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Feuerwehr Hattlund-Kalleby bekommt weibliche Verstärkung

Feuerwehr Hattlund-Kalleby geht gestärkt in das 120. Jahr  

Berichte  nur für autorisierte Mitglieder

Pressebericht 2008

 

 

Feuerwehr Hattlund-Kalleby bekommt weibliche Verstärkung

Kalleby

mj

 Auf der 119. Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hattlund-Kalleby im Jagdschloss Friedrichstal konnte Wehrführer Johannes Erichsen erstmalig zwei Frauen in die Wehr aufnehmen: Sina Althöfer und Andrea Trede wohnen beide jeweils seit einigen Monaten in Kalleby und wurden, da ihre Partner wenig Neigung zum Eintritt in die Feuerwehr zeigten, gezielt von einigen Kameraden geworben. Die Feuerwehr Hattlund-Kalleby folgt damit dem Trend der letzten Jahre, sich als eine der letzten wichtigen Institutionen auf dem Dorf auch für alle Bewohner zu öffnen.

Kassenwart Dirk Erichsen erwähnte neben der guten Kassenlage den Umstand, dass zwei Drittel der fördernden Mitglieder der Wehr aus dem Ortsteil Nübelfeld kommen. Fördernde Mitglieder nehmen nicht am aktiven Feuerwehrdienst teil, sondern überweisen als Anerkennung für die Leistung der Feuerwehr jedes Jahr einen selbst gewählten Betrag für die Feuerwehrarbeit. Der Kassenwart regte an, auch in den anderen Ortsteilen gezielt fördernde Mitglieder zu werben, um so das Fördervolumen zu erhöhen.

Breiten Raum im Bericht des Wehrführers Johannes Erichsen, im Grußwort des stellvertretenden Bürgermeisters der Gemeinde Quern, Dirk Lorenzen-Post, und bei den am Ende der Sitzung gezeigten Lichtbildern nahm der Großbrand eines Stalles in Quern am 4. September 2004 ein, bei dem 600 Schweine getötet wurden und ein geschätzter Sachschaden von 500.000 Euro entstand. Dieses war im abgelaufenen Jahr neben einem Garagenbrand und mehreren Hilfeleistungen der größte Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Hattlund-Kalleby.

Am Ende der Sitzung gab es noch einen Amtswechsel der besonderen Art zu verzeichnen, da der langjährige stellvertretende Wehrführer Willi Rux das Amt des Sirenenwartes an seinen Sohn Peter Rux weitergab, nachdem er nach eigenem Bekunden an die 600 Mal in den letzten Jahren immer Samstags um 12 Uhr die Sirene hat erklingen lassen. Wehrführer Erichsen dankte dem Mitglied der Ehrenanteilung herzlich für diesen geleisteten Einsatz.

 

 

 

 

 

Feuerwehr Hattlund-Kalleby geht gestärkt in das 120. Jahr

Kalleby

mj

 Auf der 120. Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hattlund-Kalleby konnte Wehrführer Johannes Erichsen eine gestärkte Wehr begrüßen:  Die Anzahl fördernder Mitglieder konnte durch eine Werbemaßnahme im letzten Jahr von 35 auf 53 erhöht werden, was die finanzielle Basis der Feuerwehrarbeit erheblich stärkt, wie Kassenwart Dirk Erichsen nach seinem Eintreffen erläuterte. Fördernde Mitglieder nehmen nicht am aktiven Feuerwehrdienst teil, sondern unterstützen die Wehr durch einen jährlichen selbst gewählten Betrag.

Breiten Raum nahmen in der Tagesordnung die Ehrung und Beförderung von Feuerwehrkameraden ein: So wurden Dirk Jessen, Markus Bösser und Sven Petersen für ihren zehnjährigen Einsatz geehrt. Peter Rux erhielt von Amtswehrführer Georg-Walter Hansen das Brandschutzehrenabzeichen in Silber für 25 Jahre, Friedrich Greggersen in Gold für 40 Jahre Dienst in der Feuerwehr. Zudem wurde der neue Sicherheitsbeauftrage Peter Hansen, Kalleby zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Bürgermeister Erich Petersen und Amtswehrführer Hansen sprachen beide in ihren Grußworten die geplante Ämterfusion zwischen Steinbergkirche und Gelting an, in deren Zuge auch über das Feuerwehrwesen beraten wird. Hansen machte deutlich, dass in einem fusionierten Amt 30 Ortswehren zu betreuen wären, was durch eine ehrenamtliche Amtswehrführung kaum noch zu leisten ist. In welcher Form aber Änderungen zu erwarten sind, konnte von beiden Gästen noch nicht konkret gesagt werden.

Bevor aber wahrscheinliche Änderungen anstehen, wird die Wehr Hattlund-Kalleby in alter Formation ihr 120-jähriges Bestehen mit einem Grillfest am 20. Mai begehen, für das auf rege Beteiligung gehofft wird.

 

  Peter Rux (links) und Friedrich Greggersen erhalten von Amtswehrführer Hansen (rechts) 

die Brandschutzehrenabzeichen in Silber und Gold

 

 

 

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